PI 11

Bilderwürfel

 

Eine kleine Spielerei mit Fotos. Der Würfel hat so seine Tücken, aber geht nicht, gibt es nicht. Mit ein wenig Geduld wird er dir gelingen.

Mit folgenden Werkzeugen wirst du arbeiten:  Standard-Auswahlwerkzeug, Pfadzeichenwerkzeug, Virtuelles Drehen, Verformwerkzeug "Schräge".

1. Würfeltextur erstellen
Öffne die Fotos, die verwenden möchtest, in PI. Aktiviere das Standard-Auswahlwerkzeug, Form "Rechteck". Setze ein Häkchen bei "Fest" hinein und die Größe auf 300 x 300 Pixel. Suche dir einen schönen Bildausschnitt aus und wandele die Auswahl in ein Objekt um. Ziehe es aus der Leinwand heraus auf die Arbeitsfläche und speichere als JPG-Datei ab. Spiegele den Ausschnitt vertikal und speichere ihn ebenfalls als JPG. So verfahre mit beiden Bildern, die du für den Würfel verwenden möchtest.

Bei allen Pfadobjekten können eigene Bilder oder Hintergründe alsTexturen eingesetzt werden. Die Textur bleibt immer gleich, auch wenn das Objekt gedreht oder gespiegelt wird.

2. Würfel
Öffne eine neue Leinwand. Aktiviere das Lineal und markiere mit einer vertikalen Hilfslinie die Mitte der Leinwand. Ziehe mit dem Pfad-Zeichenwerkzeug, Modus 2D, ein Rechteck von 110 x 170 Pixel auf. Richte das Rechteck in einem geringen Abstand zur Hilfslinie aus.
3. Textur
Das Rechteck ist aktiviert, klick auf den Button "Materialoptionen ändern". In der Liste wähle "Farbe/Textur" aus, Setze einen Punkt in "Datei" und klick auf das Ordnersymbol. Suche die erste ungespiegelte Würfeltextur aus.
Dupliziere das Rechteck und wähle für die Textur den zweiten ungespiegelten Bildausschnitt aus. Richte beide Quadrate nebeneinander aus. 
4. Virtuelles 3D Drehen
Öffne das Verformwerkzeug "In virtuellem 3D drehen".
Innerhalb des Objektes wird ein Kreis angezeigt und der Mauszeiger verändert sich zu einer Kugel. Im Mittelpunkt des Kreises befindet sich ein Quadrat. Klick das Quadrat mit der linken Maustaste doppelt an.
Die Ansicht hat sich wieder verändert. Der Kreis ist verschwunden, statt dessen sind zwei Rechtecke zu sehen.
Schiebe mit der Maus das innere Rechteck zum Mittelpunkt.  
   Setze den Mauszeiger in das äußere Rechteck, in Höhe des Mittelpunktes. Drehe das Pfadobjekt wie auf der Abbildung zu sehen. Bis es klappt wirst du sicher einige Anläufe brauchen. An der Hilfslinie kannst du dich beim Drehen orientieren. Mit "STRG+Z" oder dem "Rückgängig"-Button kannst du den letzten Arbeitsschritt rückgängig machen.
Endlich geschafft? Fein, jetzt drehe auch das andere Würfelteil.
So sollte es am Ende aussehen.
Beim virtuellen 3D Drehen passt sich die Textur des Pfadobjektes der Perspektive an. Beim einfachen Verformen mit dem Verformwerkzeug "Perspektive" dagegen nicht.

 

5. Spiegelung
Der Würfel soll sich auf dem Untergrund widerspiegeln. Einfaches vertikales Drehen klappt bei der Perspektive nicht. Auch mit dem virtuellen Drehen kommen wir nicht weiter. Wir müssen ein Bisschen tricksen. Ziehe wieder zwei Rechtecke auf (110 x 170 Pixel). Gib ihnen die vertikal gespiegelte Textur, die du ebenfalls als JPG-Datei gespeichert hattest. Richte beide Rechtecke unter dem Würfel aus. Mit dem Verformwerkzeug "Schräge" verforme sie wie auf der Abbildung. Die Textur verformt sich nicht entsprechend der Perspektive, aber das macht in diesem Fall nichts. Wir blenden sie eh aus und soooo genau wird hoffentlich niemand hinsehen. 
6. Ausblenden
Aktiviere eines der unteren "Rechtecke", öffne "Materialoptionen ändern". Wähle "Farbe/Textur" aus. Setze ein Häkchen bei "Ausblenden" hinein und klick auf das Vorschaufenster direkt daneben.
Im neuen Fenster klickst du auf die Pfeile unter "Zwei Farben", damit die Schwarz und Weiß vertauscht werden. Bestätige mit Ok. Mit dem zweiten Spiegelbild verfährst du ebenso.
Setze die Transparenz der "Spiegel" auf 50%. Klick alle Teile nacheinander mit gedrückter "STRG"-Taste an und gruppiere sie. So kannst du die Größe beliebig verändern, ohne dass sich etwas verschiebt.
Nun gestalte den Hintergrund und stelle den Würfel auf einen Untergrund. Beachte dabei, dass die Spiegelfläche immer etwas dunkler ist als die Umgebung.
Viel Spaß beim Nacharbeiten.