Masken und Auswahlen
Grundlagen Part 1

Wenn du schon einige meiner Tuts nachgearbeitet hast, ist dir vielleicht aufgefallen, dass oft Masken eingesetzt wurden. Das Einsatzspektrum von dieser Technik ist so vielseitig, dass ich ihm einen eigenen Bereich widmen möchte.
Im Vorlagenarchiv befinden sich bereits viele fertige Masken. Auch im Netz wird man schnell fündig. Viel spannender ist es jedoch, wenn man selbst ganz individuelle Masken erstellen kann.
Maskentypen
- Masken
Mit Masken kann eine Auswahl über die gesamte Leinwand erstellt und bearbeitet werden. - Objektmaske
Eine Objektmaske stellt den Umriss eines Objektes dar, die bearbeitet werden kann. - Ebenenmaske
Ebenenmasken sind, simpel ausgedrückt, Gucklöcher, durch die man auf das Objekt darunter schaut. Auch diese Masken können im Maskenmodus bearbeitet werden.
Alle Maskentypen basieren auf Weiß - Schwarz und den Graustufen dazwischen. Als Masken können also auch Bilder/Fotos in Graustufen eingesetzt werden.
- Weiß kennzeichnet die Bereiche, die zu 100% dargestellt werden.
- Schwarz hingegen die Bereiche, die zu 0% dargestellt, also nicht sichtbar werden.
- Graustufen werden, dem Wert entsprechend, transparent dargestellt.
Damit es nicht zu theoretisch wird, gleich eine kleine Übung dazu. Wir erstellen eine recht einfache Maske. Ist dir die Vorgehensweise erst klar, wirst du viel aufwendigere Masken erstellen können.
Öffne ein Foto/Bild deiner Wahl. Dupliziere es mit strg+D und schließe das Original. Wir arbeiten sicherheitshalber mit der Kopie. Speichere die Kopie als Ufo-Datei. Z.B. als "Foto_vorlage.ufo".
Dupliziere die Foto_vorlage mit strg+D noch einmal. Mit diesem Duplikat erstellen wir die Maske. Durch das Duplizieren haben wir gleich die richtige Leinwandgröße. Speichere die Maskenleinwand ebenfalls ab, z.B. als "Foto_maske.ufo".
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1. Fotomaske erstellen. Ziehe auf die Leinwand "Foto_maske" mit dem Pfadzeichenwerkzeug eine Ellipse in 2D auf, Farbe Weiß. Verschiebe sie an die Stelle, die als Ausschnitt dienen soll. |
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Klick mit der Maus auf den Hintergrund und fülle ihn mit Schwarz. Binde die weiße Ellipse in den schwarzen Hintergrund ein. |
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Öffne im oberen Menü "Foto" - "Unschärfe" - "Gaußsche Unschärfe". Doppelklick auf das Vorschaubild unten rechts. Kopiere die Schwarz-Weiß-Maske in die Zwischenablage (strg+C). |
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2. Maske anwenden. Es gibt immer mehr als einen Weg. So ist es auch mit den Masken. Den beschriebenen Weg über den Maskenmodus empfinde ich als vielseitig variabel. Ihn setze ich daher bevorzugt ein. Weiter gehts! Aktiviere die "Foto_vorlage" und schalte mit strg+K den Maskenmodus ein. |
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Füge aus der Zwischenablage mit strg+V die Foto_maske ein. Schalte mit strg+K den Maskenmodus wieder aus. |
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Durch die Maske wurde eine Auswahl erstellt. Wandele die
Auswahl in ein Objekt um. Vor dem Umwandeln kann die Auswahl umgekehrt, gedreht und skaliert werden. Aber das ist dir sicher nicht neu. |
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Auf einem hellen Hintergrund sieht man jetzt deutlich den
weichen Übergang, der durch die Gaußsche Unschärfe entstanden ist. Ohne
Unschärfe gäbe es einen Ausschnitt mit schärferen Konturen. Der Rest für die Eingangsgrafik ist schnell erklärt. Den Hintergrund der Grafik mit einem
hellem Farbton aus dem Foto füllen und einen Texturfilter anwenden. Den
Hintergrund duplizieren und einen Effekt aus der Kantenrahmengalerie
aussuchen. Zusätzlich noch einen kleinen Schatten setzen. |
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Und der Schriftzug auf der Eingangsgrafik? Wie wird der gemacht? Mit einer Maske natürlich!!! |
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Wird die Leinwand der Foto_maske mit einem Farbverlauf gefüllt, können so ganz individuelle Ausblendungseffekte erreicht werden. In der Trickkiste, unter Farbverlauf, befinden sich eine ganze Reihe schwarz-weißer Füllmuster. Sie können auch noch verändert werden. Mit denen kann man prima spielen. |
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Variationen ohne Ende. |
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